Humanmedizin

Netzimplantate und Nahtmaterial aus Titan
DIE MEDIZIN VON MORGEN MITGESTALTEN

Innovative Implantate

Unser Ziel ist es, das Ergebnis von chirurgischen Eingriffen und damit das Leben von Patienten weltweit zu verbessern.

Unsere einzigartige Mikrodraht-Technologie ermöglicht die Herstellung von Medizinprodukten aus elastischem Titan. Dadurch kann der traditionelle Werkstoff Kunststoff erstmals durch mikrofeine Titanstrukturen ersetzt werden, ohne auf Elastizität und Flexibilität verzichten zu müssen. Durch den Einsatz unserer Produkte schaffen wir für Patienten langandauernde und nachhaltige Lösungen für ihre medizinischen Probleme.

VOR- UND NACHTEILE

Herkömmliche Materialien

In der modernen Medizin werden je nach Anwendungsbereich überwiegend elastische Kunststoff- oder starre Titanimplantate verwendet.

Kunststoffimplantate

Vorteile

  • gute adaptive und biomechanische Eigenschaften

Nachteile

  • Fortschreitender Alterungsprozess und damit verbundene Reduktion der Festigkeit und Elastizität des Netzimplantats
  • Aseptische Entzündungsreaktionen mit Narbenbildung
  • Postoperative Schrumpfung des narbigen Bindegewebes mit der Gefahr des partiellen oder vollständigen Funktionsverlustes des Implantates durch Auffaltung oder Migration
  • Keine direkte Darstellbarkeit in bildgebenden Verfahren
  • Gefahr der Fixation oder Irritation umliegender Nerven oder Organe

Herkömmliche Titanimplantate

Vorteile

  • Hohe Biokompatibilität
  • Formerhalt und Stabilität
  • Kein Abbauverhalten
  • Gute Darstellung in bildgebenden Verfahren

Nachteile

  • Keine Flexibilität mit der möglichen Folge von Beschädigungen des umliegenden Gewebes

DIE VORTEILE IM ÜBERBLICK

Die Einzigartigkeit unserer Produkte aus elastischem Titan

  • Hohe Biokompabilität

    Unsere Produkte bestehen nicht aus Kompositionen verschiedener Materialien, sondern aus hochreinem Titan (99,3%). Durch diese besonderen Eigenschaften kommt es zu weniger Entzündungsprozessen, was eine vergleichsweise biologischere Einheilung mit weniger Vernarbung ermöglicht. In Studien wurde nachgewiesen, dass Titan keine besondere Toxizität und Kanzerogenität aufweist.

  • Formbarkeit

    Die hohe Plastizität des Materials ermöglicht eine Modellierung entsprechend der anatomischen Erfordernisse des Patienten. Durch die Elastizität des Materials können die Produkte an die unterschiedlichen funktionellen Anforderungen vor Ort angepasst werden.

  • Hydrophilität

    Die hervorragende Selbsthaftung am Gewebe ermöglicht eine optimale Platzierung des Materials und reduziert die Notwendigkeit von Fixierungen. Sie führt darüber hinaus zu weniger bindegewebigen Adhäsionen und Briden.

  • Materialbeständigkeit

    Anders als synthetisches Material wird Titan im Körper nicht abgebaut. So verändern sich unsere Netzimplantate weder in ihrer Größe noch bezüglich ihrer chemischen und physikalischen Eigenschaften. Auch ihre Festigkeit bleibt auf Dauer erhalten

  • Darstellbarkeit

    Titan ist in bildgebenden Verfahren (z.B. Röntgen und MRT) kontrastgebend. Somit ist eine Lagekontrolle unserer Netzimplantate im OP und jederzeit danach möglich. Das erleichtert die korrekte Positionierung und die Entscheidung über eine mögliche Revision.

  • Explantationsfähigkeit

    Implantate sind grundsätzlich zum Verbleib gedacht. Nach Einheilung von elastischen Implantaten aus Kunststoffen ist eine Entfernung komplikationsbehaftet. Aufgrund seiner besonderen Biokompatibilität gibt es nur wenige Erfahrungswerte bezüglich der Explantation unserer Netzimplantate aus Titan-Mikrodraht. Es gibt jedoch Hinweise darauf, dass sie sich leichter gegenüber herkömmlichen Kunststoffimplantaten explantieren lassen.

VIELSEITIG EINSETZBAR

Medizinische Anwendungsfelder

Unsere innovative Technologie zur Herstellung von Implantaten aus mikrofeinen Titandrähten erlaubt die Konstruktion verschiedenster Produkte für diverse medizinische Anwendungen. Unsere Produkte sind überall dort einsetzbar, wo Gewebe aufgebaut und verstärkt werden muss. Dabei fokussieren wir uns einstweilen auf die Hernien-, Urogenital-, Beckenboden- und Dentalchirurgie.

Humanmedizin Person 1 2 3 4 5 6 7 8 9
1

MKG Chirurgie

Palatoplastik, Verschluss von Fasziendefekten, Kieferaufbau in der Dentalchirurgie (lateral und vertikal) Gewebestraffung mit minimalem Zugang (Behandlung von Hängebäckchen), Blepharoplastik auch bei Kindern.

2

Tracheal- und Oesophagusplastik

3

Plastische Chirurgie der weiblichen Brust

Brustformung, -angleichung, -straffung oder -vergrößerung, Korrektur der Trichterbrust

4

Wirbelsäulenchirurgie

5

Hernienchirurgie

Offene und laparoskopische Hernioplastik (Leisten-, Schenkel-, Nabel-, Epigastrische-, Narben-, Zwerchfell-, parastomale und Spighel´sche Hernie)

6

Urogenitalchirurgie

Harninkontinenz, Vaginoplastik, Genitoplastik, Cerclage des Gebärmutterhalses

7

Beckenbodenchirurgie

Beckenbodenprolaps (POP), Deszensus perinei, Rectozele, Zystozele

8

Plastische Rekonstruktion des Binde- und Stützgewebes

Korrektur von Muskelhernien und Defektfüllung z.B. M. quadriceps femoris

9

Plastische Rekonstruktion des Binde- und Stützgewebes

Rekonstruktion traumatischer oder degenerativer Sehnen- und Bänderruptur, Knochenaufbau zur Defektüberbrückung (Spongiosamatrix)

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